Hinweis: Dies ist eine sehr technische Anleitung. Wir empfehlen Ihnen daher, beim Lesen diese Seite gemeinsam mit Ihrer IT-Abteilung durchzugehen. Sollten Sie Fragen oder Wünsche haben, kontaktieren Sie uns bitte untersupport@old-old-wordpress.azumuta.com – wir helfen Ihnen gerne weiter.
Integration von Azumuta mit einem ERP-System #
Es ist möglich, Azumuta mit einem externen ERP-System zu integrieren. Meistens wird diese Integration für die automatische Erstellung von Produktbestellungen in Azumuta genutzt - basierend auf Produktbestellungsdaten, die vom ERP-System geliefert werden.
Der Vorteil? Ihre Produktbestellungen können in Azumuta im Handumdrehen automatisch erstellt werden (einschließlich der Parameter, Varianten und anderer wichtiger Daten) - ohne manuelle Eingabe.
Die Integration zwischen Azumuta und einem ERP-System erfolgt in der Regel über eine REST-API und umfasst mehrere Schritte. Beachten Sie, dass die Einzelheiten je nach Ihren Bedürfnissen und dem von Ihnen verwendeten ERP-System variieren können.
Nachfolgend finden Sie einen allgemeinen Überblick über das Verfahren:
- Verstehen der Anforderungen: Identifizieren Sie die spezifischen Daten und Prozesse, die zwischen Azumuta und dem ERP-System integriert werden müssen. Ein grundlegendes Beispiel ist die automatische Erstellung von Produktbestellungen auf der Grundlage von Informationen aus dem ERP-System.
- Authentifizierung und Autorisierung: Stellen Sie sicher, dass Sie über die erforderlichen Anmeldeinformationen und Berechtigungen für den Zugriff auf die REST-API sowohl von Azumuta als auch des ERP-Systems verfügen. Die Authentifizierung mit Azumuta erfolgt über API-Schlüssel.
- Prüfen Sie die API-Dokumentation: Besorgen Sie sich die API-Dokumentation sowohl für Azumuta als auch für das ERP-System und prüfen Sie sie. Diese Dokumentation enthält Einzelheiten zu den verfügbaren Endpunkten, Anfrage-/Antwortformaten und etwaigen Authentifizierungsanforderungen.
- Einigen Sie sich auf das Datenmapping: Abbildung der Datenfelder und -strukturen zwischen Azumuta und dem ERP-System. Stellen Sie sicher, dass es ein gemeinsames Verständnis darüber gibt, wie Daten dargestellt und ausgetauscht werden sollen. Für das grundlegende Beispiel der Erstellung von Produktbestellungen geht es um folgende Fragen: Wie wird die Produktbestellnummer ermittelt? Auf der Grundlage welcher Artikel werden die Produktbestellungen erstellt? Welche Parameter oder Varianten werden mit der neu erstellten Produktbestellung mitgeschickt?
- Entwicklung: Entwicklung der Middleware oder Konnektoren, die die Kommunikation zwischen Azumuta und dem ERP-System erleichtern. Normalerweise nennen wir dies die Integrationsschicht, die als "Klebeschicht" zwischen Azumuta und dem ERP-System fungiert.
Nachfolgend finden Sie eine schematische Darstellung der Erstellung von Produktaufträgen auf der Grundlage von Informationen aus dem ERP-System.
Verwendung von Triggern zum Abrufen von Daten aus Azumuta #
Für die Extraktion von Daten aus Azumuta gibt es zwei Möglichkeiten. Zum einen ist es möglich, Trigger automatisch auszuführen. Ein Trigger ist ein Ereignis, das als Folge eines anderen Ereignisses eintritt. Zum Beispiel wird ein Webhook aufgerufen, nachdem eine Produktbestellung von einem Operator abgeschlossen worden ist. Wir bevorzugen diese Methode, da nur die notwendigen Daten zum gewünschten Zeitpunkt ausgetauscht werden.
Andererseits ist es möglich, Daten in regelmäßigen Abständen über unsere REST-API abzurufen. Von dieser Methode wird dringend abgeraten, da sie unsere Systeme unnötig belastet.
Wir werden Ihnen die erste Option zeigen, da dies die empfohlene Methode ist. Für eine Artikelkategorie können Auslöser konfiguriert werden, die beim Eintreten eines bestimmten Ereignisses ausgeführt werden.
Im folgenden Beispiel wird ein Webhook aufgerufen, wenn eine Produktbestellung, die mit einer bestimmten Artikelkategorie verknüpft ist, abgeschlossen ist.
Damit der Webhook funktioniert, benötigen die Azumuta-Server Zugriff auf den konfigurierten Endpunkt. Die Produktbestellnummer und ggf. die Arbeitsanweisungs- und Aufzeichnungs-IDs werden als Abfrageparameter (bei einer GET-Anfrage) oder als JSON (im Falle einer POST-Anfrage) in den Webhook aufgenommen.
Hinweis: Ein Webhook ist eine Möglichkeit für ein System, ein anderes System über Ereignisse oder Aktualisierungen in Echtzeit zu informieren. Es handelt sich dabei um eine Methode der Kommunikation zwischen zwei Anwendungen, bei der eine Anwendung Daten an einen bestimmten URL-Endpunkt sendet, wenn ein bestimmtes Ereignis eintritt. Webhooks werden häufig verwendet, um verschiedene Systeme zu integrieren und Prozesse zu automatisieren. Das Quellsystem sendet normalerweise eine HTTP-POST-Anfrage an eine vom Zielsystem angegebene URL. Diese URL wird oft als "Webhook-Endpunkt" bezeichnet. Die POST-Anfrage enthält Daten in Bezug auf das Ereignis in Form einer Nutzlast. Diese Nutzdaten enthalten Informationen über das aufgetretene Ereignis und liegen normalerweise in einem Format wie JSON vor.
Um Trigger für die Übermittlung von Daten an das ERP-System einzusetzen, muss zunächst eine Integrationsschicht eingerichtet werden. Die Integrationsschicht wird als der designierte Endpunkt für den Webhook-Trigger konfiguriert. Diese Middleware-Komponente ist in der Lage, ausgelöste Ereignisse von Azumuta zu interpretieren. Falls erforderlich, holt die Integrationsschicht zusätzliche Daten über die REST-API ab, um sicherzustellen, dass die richtigen Informationen für die Übertragung an das ERP-System vorhanden sind.


